Die Holzkirchen der Insel Chiloé

| 17.02.2010

1 Kommentar
Islas Chiloe, Chile - Februar 2010

Nach langen 36 (in Worten sechsunddreißig) Stunden im Bus kam ich im ein ganzes Stück nördlicher gelegenen chilenischen Puerto Montt an. Die Fahrt dorthin war jedoch keineswegs langweilig, zum einen galt es mal wieder die argentinisch-chilenische Grenze zu überqueren, und zum anderen gab es tolle Spielchen zur Unterhaltung im Bus, wie z.B. Bingo. Aber auch die gezeigten Filme waren recht unterhaltsam (“Ice Age”, “Terminator” und “Die Reisen des jungen Che”). In Puerto Montt angekommen, habe ich mir dann am Abend der Ankunft noch das Fähre-Ticket nach Ancud auf der Insel Chiloe besorgt, mein Etappenziel.

In Ancud im Norden der Insel angekommen, wurde ich am Busbahnhof von netten älteren Damen begrüßt, um mir Ihre “Hospedaje” schmackhaft zu machen, denn ich hatte mal wieder keine Unterkunft im Voraus gebucht, wozu auch, die Suche der Unterkunft ging bisher auf diese Art und Weise immer ganz prima. Und auch die nächsten Tage bei “Hospedaje Austral” waren ein Glückstreffer, auch wenn mir “Mama Mirta” nach ein paar Tagen der Fürsorge um Ihre “Gringitos” etwas zu kommunikativ wurde.

Pinguine und die ‘Pfahlbauten’ Chiloés

Aber nun zur Isla Chiloe selbst; zum einen habe ich dort das verschlafene Fischer-Städtchen Ancud erkundet, eine nahegelegene Pinguin-Kolonie besucht und einen Tag an der Westküste rund um die einsame Gegend Chepu verbracht. Dort gibt es wunderschöne Strände, Dünen, und Wälder zu entdecken (inkl. angreifender Riesen-Insekten). Die dortigen Wälder sind auch heute noch von dem Tsunami aus dem Jahre 1960 gekennzeichnet.

Nach der Westküste ging es an die gegenüberliegenden Städte im Osten der Insel. Da wäre zum einen die Hauptstadt Castro, wo mich die Pfahlbauten doch sehr an die ähnliche Bauweise am Bodensee erinnert haben. Aber auch die kleinen Fischerdörfer Chonchi, Dalcahue oder Quinchao konnten überzeugen. Was all diese kleinen Gemeinden auf der Insel gemeinsam haben, sind die zum UNESCO Kulturerbe gehörenden zahlreichen Holzkirchen auf der Insel.

Insgesamt vier tolle Tage auf der Isla Chiloe, was sich auch mal wieder durch Wikipedia bestätigen lässt, denn im Jahr 2007 belegte die Insel den dritten Platz bei der Wahl zu den schönsten Inselparadiesen weltweit. In diesem Sinne, viel Vergnügen mit den Bildern.


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Hallo Reisender! Mein Name ist Tobias und ich bin Gründer und Ideengeber des Weltreise-Magazins sowie Blogger und Reisender aus Leidenschaft. Seit meiner Weltreise 2009/2010 um die Südhalbkugel schreibe ich für das Weltreise-Magazin, sodass auch du schon bald in dein eigenes (Welt)reise-Abenteuer starten kannst. Erfahre jetzt mehr über mich und verbinde dich mit mir bei Twitter, Facebook und Google+.


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Ein Kommentar zu » Die Holzkirchen der Insel Chiloé

  1. Nathalie

    20. Februar 2010 at 01:23

    Hey Tobi, mega coole Fotos, wow!!! Bin ein bisschen neidisch;-)

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